Schnellüberblick · 60 Sekunden
SAP Zeitwirtschaft stabilisieren & weiterentwickeln
End-to-end Unterstützung: Customizing (u. a. Schemen & Regeln), ABAP-Entwicklung, Schnittstellen & Reporting – inkl. Tests & Übergabe.
Zeitabrechnung
- An-/Abwesenheiten, Zuschläge & Konten werden falsch bewertet
- Pausen werden u. a. bei Reisezeiten oder neuen Arbeitszeitmodellen falsch bewertet
- Zeitabrechnungsschemen liefern bei Sonderfällen inkonsistente Ergebnisse
Analyse & Auswertung
- Fehlerbilder tauchen regelmäßig auf und lassen sich nicht qualitativ auswerten
- Im Standard-Reporting fehlen passende Auswertungsmöglichkeiten
- Unübersichtliche Zeitnachweise führen zu erhöhten Rückfragen von Mitarbeitern
Wissenstransfer
- Know-how-Verlust und fehlende Übersicht (u. a. über die Schemenlogik) erhöhen die Fehlerquote bei Anpassungen
- Fehlender Wissenstransfer erhöht Aufwand für Test und Qualitätssicherung bei Implementierungen
- Fehlende Schulung & Wissenskaskade führen zu Pflegefehlern
Migration & Releasewechsel
- Fehlende Vorstudien und Vorbereitung führen zu Verzögerungen, Mehraufwand & vermeidbaren Risiken
- Fehlende Migrationstools (u. a. bei Schemen & Regeln) erhöhen Aufwand und Fehleranfälligkeit
- Unzureichende Kommunikation sowie Regressionstests & Testphasen gefährden den Go-Live
Lösung in 4 Schritten
Analyse → Konzept → Umsetzung → Test & Übergabe
Fokussiert auf Risikoarmut ‑ klare Definition of Done
Kurzprofil
- Fähigkeiten: Customizing & Entwicklung in der SAP Zeitwirtschaft → Schemen & Regeln, kundeneigene Operatoren & Funktionen, Schnittstellen, Reporting
- Branchen: Chemie, Energie, öffentlicher Dienst
- Erfahrung: 10+ Jahre, 20+ Projekte
- Ausbildung: BWL (B.Sc.), IT‑Management (M.Sc.)
Arbeitsmodell
- Einsatzort: Remote
- Verfügbarkeit: nach Absprache
- Reisebereitschaft: nach Absprache
Details · 3–6 Minuten
Leistungen im Detail
Auswahl typischer Problemfelder.
Zeitabrechnung
Fehlerhafte Bewertung in der Zeitabrechnung führt zu Konflikten in der Payroll.
- Analyse des Fehlerbildes in der Zeitabrechnung
- Besprechung von Lösungsansätzen und Aufwand
- Korrektur und Harmonisierung
- Durchführung von Tests und Validierung der Änderungen
- Dokumentation und Übergabe an den Kunden
Reduzierung des Korrekturaufwands im monatlichen Abrechnungslauf.
Analyse & Auswertung
Manueller Aufwand durch mangelnde Datenqualität und fehlende Auswertungsoptionen.
- Besprechung der Anforderungen
- Prüfung, ob Anforderungen mit dem SAP-Standard abgedeckt werden können
- Lösungsansätze und deren Aufwand besprechen
- Iterierendes Prototyping bei Entwicklung neuer Programme
- Tests und Validierung in Abstimmung mit Fachbereich
- Dokumentation und Übergabe an den Kunden
Reduzierung des manuellen Aufwands und Erhöhung der Datenqualität.
Wissenstransfer
Erhöhter Projektaufwand und Kosten durch fehlende Dokumentation & Wissenstransfer.
- Besprechung von Ablage- & Bereitstellungskonzepten
- Fehlendes Wissen identifizieren & aufbereiten
- Wissen übersichtlich & nachvollziehbar zur Verfügung stellen
- Schulung von wichtigen Kernthemen im Tagesgeschäft
Sicherheit bei Projektplanung und Gewährleistung der Wissenskaskade.
Migration & Releasewechsel
Unzureichende Abstimmung sowie fehlende Vorstudien und ein fehlendes Testkonzept gefährden Cutover, Go-Live & die Hypercare-Phase.
- Regelmäßige Abstimmungstermine mit allen relevanten Stakeholdern
- Bewertung und dynamische Planung der jeweiligen Projektphasen
- Worst-Case-Szenarien abbilden und Risikopuffer für unvorhergesehene Ereignisse einplanen
- Umsetzung und Testphasen in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Fachbereich
- Betreuung und Feintuning in der Hypercare-Phase
Planbarer Cutover und Go-Live mit reduziertem Termin- und Betriebsrisiko sowie schneller Stabilisierung in der Hypercare-Phase.
Vorgehen · Analyse → Übergabe
Vorgehen in 4 Schritten
Analyse
- Fehlerbilder
- Aufwand
- Zeitfaktor
- Datenlage & Abhängigkeiten
- Betroffene Personengruppen
Konzept
- Anforderungsanalyse
- Lösungsskizze
- Risiken & Auswirkungen
- Aufbau von Testszenarien
- Abstimmung mit Fachbereich
Umsetzung
- Customizing
- Entwicklung
- Prototyping
- Korrektur & Anpassung
- Optimierung
Test & Übergabe
- Durchführen von Testszenarien
- Dokumentation
- Go-Live Planung
- Abnahme
- Schulung & Übergabe
Projektbeispiele · Kontext → Ergebnis
Ausgewählte Projektbeispiele
Aufbau je Projekt: Kontext • Problem • Ziele • Beitrag • Ergebnis • Erkenntnisse.
Zeitwirtschaft einführen · Öffentlicher Dienst (ca. 1.500 MA)
- Kontext
- Im bestehenden SAP‑HCM‑System war die Entgeltabrechnung im Einsatz. Die Zeitwirtschaft wurde neu eingeführt und in die Abrechnungsprozesse integriert.
- Problem
- Die Kundenvorgabe wich vom SAP-Standard beim Pausenabzug ab:
Im Standard wird die Pause in diesem Bereich minutengenau abgezogen (z.
B. 6:01 → 1 Minute).
Der Kunde wollte stattdessen eine Stufenlogik, bei der ab bestimmten
Schwellen sofort
eine feste Pausenlänge abgezogen wird.
Beispiel: 6:01 Anwesenheit → Standard: 1 Minute Pauseabzug → Arbeitszeit 6:00 · Vorgabe: 30 Minuten Pausenabzug → Arbeitszeit 5:31. - Ziele
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- Automatischer Pausenabzug nach Kundenvorgabe
- Bei Anwesenheit zwischen 6:01 – 6:29: immer 30 Minuten Pause (nicht 1 – 29 Minuten wie im Standard)
- Bei Anwesenheit zwischen 9:01 – 9:14: immer 15 Minuten Pause (nicht 1 – 14 Minuten wie im Standard)
- Beitrag
-
- Konzeption und Umsetzung über ein spezifisches Pausenschema
- Saubere Einbindung in die Zeitabrechnung
- Tests und Dokumentation
- Ergebnis
- Pausen werden automatisiert und nachvollziehbar gemäß Vorgabe abgezogen.
- Erkenntnisse
- Bei sehr spezifischen Pausenregeln ist eine kundeneigene Operation in der Zeitabrechnung oft robuster und wartungsärmer als reines Customizing über Schemen & Regeln.
Länderübergreifende Harmonisierung · Energie (ca. 6.000 MA)
- Kontext
- Mehrere globale Gesellschaften wurden auf ein neues System in einem SAP‑Mandanten harmonisiert.
- Problem
- Organisationsstrukturen wie Personal-/Teilbereich, Mitarbeitergruppen und -kreise enthalten keinen Länderschlüssel. Da Namensräume und Gruppierungen technisch begrenzt sind, führte dies zu hohem Abstimmungs- und Planungsaufwand sowie zu kundeneigenen Anpassungen und Entwicklungen.
- Ziele
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- Identifizierung und Bereinigung historisch gewachsener Strukturen, Daten und Prozesse, die nicht mehr genutzt werden
- Migration und Umbenennung im Customizing, Organisationsstrukturen und Gruppierungen in neue Namenskonventionen
- Anpassung bestehender Eigenentwicklungen und Schnittstellen
- Technische Umsetzung inkl. Migrations- und Regressionstests
- Beitrag
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- Erstellung von Vorstudien & Feinkonzepten
- Entwicklung eines ABAP-Refactoringtools zur automatisierten, kontextsensitiven Umbenennung von Schemen & Regeln (inkl. variabler Argumente - VALEN/VAOFF, Abfrageketten, Simulation und Transportintegration)
- Durchführung von Funktions- & Regressionstests nach Migration
- Datenschutzgerechte Anpassung kundeneigener Reports: Auswertung & Änderungen wurden auf deutsche Personalnummern im globalen Mandanten begrenzt
- Ergebnis
- Harmonisierte Organisations- und Customizing-Strukturen im globalen Mandanten: konsistente Namenskonventionen, angepasste Eigenentwicklungen und durch Tests bestätigte Stabilität nach der Migration.
- Erkenntnisse
- Eine Harmonisierung auf einem globalen Mandanten ist abstimmungsintensiv und durch technische Restriktionen langfristig wartungsintensiver. Eine Aufteilung nach Mandanten ist häufig harmonischer, wartungsärmer und planbarer.
Zuschlagslogik stabilisieren · Energie (ca. 800 MA)
- Kontext
- Überlappende Zuschläge innerhalb eines Tages sowie über den Tageswechsel hinweg mussten geprüft und gemäß Vorgaben gekappt bzw. ausgeschlossen werden.
- Problem
- Der SAP‑Standard bietet diese Form der Zuschlagsprüfung und -kappung nicht in der benötigten Detailtiefe.
- Ziele
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- Zuschläge korrekt und nachvollziehbar generieren
- Einfach erweiterbar für neue Szenarien
- Beitrag
-
- Entwicklung einer kundeneigenen Funktion in der Zeitabrechnung
- Prüfung & Klassifikation in steuerpflichtig, steuerfrei & keine Bewertung
- Regelbasierte Kappung und standardnahe, verständliche Detailausgabe
- Erweiterungen über Customizing der Ausprägung in der Lohnartenbewertung → wartungsarm
- Ergebnis
- Wartungsfreundliche, erweiterbare Lösung, die Inkonsistenzen und Fehler in der Entgeltabrechnung nachhaltig beseitigt.
- Erkenntnisse
- Das Customizing der Ausprägungen in der Lohnartenbewertung liegt im Modul Payroll und ist damit eine Schnittstelle zur Zeitwirtschaft. Vorab sollte mit den Verantwortlichen abgestimmt werden, welche Ausprägungen noch frei sind und genutzt werden sollen, um Inkonsistenzen in der Entgeltabrechnung zu vermeiden.
Zeitdatenreporting stabilisieren · Energie (ca. 10.000 MA)
- Kontext
- Abwesenheiten (u. a. Krankheit, Mutterschutz, Elternzeit) sowie Sollstunden müssen im Unternehmen nachvollziehbar dokumentiert und regelmäßig ausgewertet werden – als Grundlage für Entgeltabrechnung, Meldungen, Prüfungen & internes Reporting. Dafür sollten die Daten inklusive Organisationsdaten (z. B. Personalbereich, Kostenstelle) und Maßnahmen als CSV bereitgestellt werden. Die Datenversorgung erfolgte bisher über den BW-Extraktor.
- Problem
- Der bisher verwendete BW-Extraktor war in der Praxis zu unhandlich und zeitaufwendig: lange Laufzeiten und Abbruch des gesamten Laufs bei inkonsistenten Daten einzelner Personalnummern. Da im Nachgang keine konsolidierte Fehlerliste entsteht, müssen Extraktionen wiederholt werden – und brechen beim nächsten inkonsistenten Mitarbeiter erneut ab.
- Ziele
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- Kundeneigener Report mit guter Performance & Fehlerliste (u. a. durch Declustering)
- Bisheriges Ausgabeformat beibehalten und um zusätzliche Ausgabefelder erweitern
- Fehlertransparenz statt Abbruch
- Beitrag
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- Konzeption und Entwicklung eines kundeneigenen Reports
- Umsetzung über Declustering inkl. Abstimmung technischer Voraussetzungen
- Frühe Testphasen des Fachbereichs durch iterierendes, evolutionäres Prototyping
- Ergebnis
- Schneller, benutzerfreundlicher Report, der den monatlichen Aufwand um ca. 50 % reduziert.
- Erkenntnisse
- Die notwendige SAP‑Business‑Function zur Aktivierung des Declustering sollte früh eingeplant werden, da sie erfahrungsgemäß Vorlauf und Abstimmung benötigt.
Über mich
Michi v0.8 – Profil‑Chat
Michi ist der schelmische digitale Abkömmling von Michael Blanz und beantwortet Fragen zu Arbeitsweise, Erfahrung, Ausbildung und typischen Projektstories in der SAP HCM Zeitwirtschaft.
Michi · Profil‑Chat
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TimeAssist
TimeAssist · KI in der SAP HCM Zeitwirtschaft
Zwei Demos zeigen, wie TimeAssist domänenspezifisches Wissen aus der SAP HCM Zeitwirtschaft nutzt: einmal per Fine-Tuning, einmal per RAG.
Fine-Tuning · SAP HCM Zeitwirtschaft
Vier Phasen: Datensichtung, Label-/Prompt-Design, Training & Metriken, (fiktive) Auswahl des finalen Produkts.
Das Fine-Tuning nutzt domänenspezifische Fragen zur SAP HCM Zeitwirtschaft, zeigt den Bewertungsansatz über Metriken und wie ein finales Modell ausgewählt wird.
RAG · Vorher/Nachher
Gleiche Fragen einmal ohne und einmal mit RAG – der Unterschied ist sichtbar.
Der Vergleich zeigt typische Fragen aus der SAP HCM Zeitwirtschaft zuerst ohne Wissensbasis und dann mit RAG, um den Mehrwert der Anbindung klar zu machen.
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